Archive

Rache und Rosenblüte

Rache und Rosenblüte von Renée Ahdieh

Inhalt:

Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach. Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?

Meinung:

Nachdem ich den ersten Band sehr gut fand, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Die Stimmung von 1001 Nacht und den orientalischen Hauch haben mich sehr fasziniert. Der Zweite Teil greift direkt an den ersten an, so das man nicht das Gefühl hat was zu verpassen.

Zu Anfang zieht es sich etwas hin, denn Shahzad ist immer noch auf der Flucht und in einem Zeitlager untergekommen die von Chalid nicht viel halten, das macht die Situation für sie nicht gerade einfach. Sie möchte unbedingt wieder zu ihm zurück hat aber zur Zeit keine Möglichkeit dazu. Dieser erste Teil schwächt die Geschichte etwas ab. Denn jener Fluch, der im ersten Band überragt und wichtig ist, ist hier so gut wie zur Nebensache auch wie das Ganze gelöst ist, erschien mir zu einfach. Dies fand ich etwas bedauerlich.

Dafür gefielen mir wie die tiefen Gefühle von Chalid und Shahrzad unglaublich schön erzählt werden. Man merkt richitg, wie deutlich sie für einander empfinden und was sie sich bedeuten. Der Fokus dieses Reihe ist hier auf der Liebesgeschichte gereichtet, aber auch ein weing auf die Intrige, den Verrat, einem drohenden Krieg, die Zerstörung und Angst, und auch ein Hauch von Magie, Freundschaft und Vertrauen. Ich mochte diese Mischung sehr.
Und durch diese ganze durcheinander wusste ich auch nicht mehr wem Shahrzad denn nun glaube kann, da an jeder Ecke irgendwo Verrat lauert.

Die nervige Dreiecksgeschichte hatte mich hier bisschen mehr überzeugen, da Shahrzad sich ihrer Gefühle zu Chalid sicher ist. Tarik der hier eine tolle, wenn auch schwere Entwicklung durchläuft und immer noch hofft sie für sich zu gewinnen
Und auch Chalid gefiel ich besonders. Dieses leidet unter Shahrzads Verlust und auch sobald er eine raue Art hat, welche auf keinen Fall einfach zu erdulden ist, verbirgt sich viel Notlage und Leid und auch Zuneigung dahinter. Neben den dreien gibt das bislang diverse andere Figuren, welche mir ungemein gefiel und die den Geschichte bereichert haben.

Der Schreibweise ist angenehm auch passt zu der Stimmung dieses Titel. Dabei ist alles gefühlsmäßig und bildgewaltig dargestellt. Der Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, welches mir gut gefallen hat.

Fazit:

Ein toller Abschluss mir kleinen Schwachen, was aber der Gesichtete aber nicht weiter stört.

Der Tag, an dem wir dich vergaßen von Diane Chamberlain

Der Tag, an dem wir dich vergaßen
von Diane Chamberlain

 

 

Inhalt:

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch?  Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …

Meinung:

Riley MacPherson kehrt nach dem ihr Vater verstorben ist nach North Carolina zurück. So schnell wie möglich, möchte sie ihr Elternhaus ausräumen und es verkaufen. Ihre Erinnerungen an ihre Kindheit sind nicht gut, so dass ein Verkauf des Hauses der logische Schritt ist. Ihre Schwester beging Selbstmord, woran ihre Mutter zerbrach. Auch ihr Bruder Danny ist bis heute traumatisiert.

Als Riley beim Aufräumen Zeitungsartikel findet, die andeuten, dass ihre Schwester noch leben könnte, beginnt sie mit Nachforschungen, die leider mehr Verwirrung als richtige Ergebnisse bringen.

Zu Beginn des Buches werden die Rahmenbedingungen erklärt, so dass man später der Geschichte auch gut folgen kann. Ohne Voraberklärungen ist ein Einstieg in die Geschichte vielleicht nicht so leicht. Die jeweiligen Kapitel sind nicht zu lang, so dass sie angenehm zu lesen sind.

Am Anfang geht Riley jedem Hinweis nach. Die Autorin wächselt dann in der Erzählung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her zu wechseln. So erfährt man von Lisa, was damals wirklich passiert ist.

Zum Vorschein kommt eine Familiengeschichte, die sehr tragisch ist. Alle Familienmitglieder haben darunter sehr gelitten.

Gut nachzuvollziehen waren für mich die Handlungen und Reaktionen der jeweiligen Protagonisten. Auch der aufkommende Neid als die Besitztümer des Vaters nach dessen Tod aufgeteilt wurden, war sehr verständlich beschrieben.

Nicht jeder, der im Buch auftauchenden Charaktere, meint es gut mit Riley. Die einzelnen Charaktere sind authentisch beschrieben.

 

Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat mich unterhalten und der Schreibstil gefällt mir sehr .
Das Buch liest sich flüssig und ohne dabei unnötige in die Länge zu gehen.

 

4 von 5 Sternchen

Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fische

Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fische

Inhalt:

Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander … Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauren des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

 

Meinung:

„Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer ist ein fantastischer und auch spannender Auftakt der Reihe, der mich ziemlich neugierig auf zahlreiche, weitere tolle Stories der Autorin macht.

Das Buch war für mich so spannend, dass ich mit dem Anfang der ersten Seite, echt Probleme hatte, mit dem lesen des Buches aufzuhören. Da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.

 

Die Story wird aus der Sicht von Emma erzählt. Dadurch ist es wirklich einfach, sich in sie hineinzudenken und mit ihr die Geschehnisse mit zu erleben. Man weiß keinesfalls vielmehr als Emma selber und die Gefühle, die sie dabei empfindet, empfindet man automatisch mit. Man kann beim Lesen nicht wissen, wem man trauen kann und wem nicht. Man ist hin und her gerissen und es bleibt bis zum Ende unwissend und gerade dies ist interessant und prickelnd.

Dieser Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch enorm gut lesbar. Die Kapitel sind zwar ziemlich knapp gehalten, aber dies störte dem lesefluss keinesfalls. Ich dachte mir die ganze Zeit: Noch eine Textpassage, okay, nun wirklich bloß noch eine, und dann ein Weiteres usw. Man kann das Buch nicht oft aus der Hand legen.

Die Eigenschaften der einzelnen Personen sind ziemlich gut geschrieben. Als Leser hat man keine Probleme, sich in Emma hinein zu denken und sich vorzustellen, wie Emma zwischen den Charakteren hin und her gerissen ist.

 

Fazit:

„Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer war für mich ein fesselndes und spannendes Debütbuch, das mich persönlich neugierig auf weitere Werke der Autorin macht. Für mich ist das Buch eine klare Empfehlung.