Der Tag, an dem wir dich vergaßen von Diane Chamberlain

Der Tag, an dem wir dich vergaßen
von Diane Chamberlain

 

 

Inhalt:

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt, findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch?  Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …

Meinung:

Riley MacPherson kehrt nach dem ihr Vater verstorben ist nach North Carolina zurück. So schnell wie möglich, möchte sie ihr Elternhaus ausräumen und es verkaufen. Ihre Erinnerungen an ihre Kindheit sind nicht gut, so dass ein Verkauf des Hauses der logische Schritt ist. Ihre Schwester beging Selbstmord, woran ihre Mutter zerbrach. Auch ihr Bruder Danny ist bis heute traumatisiert.

Als Riley beim Aufräumen Zeitungsartikel findet, die andeuten, dass ihre Schwester noch leben könnte, beginnt sie mit Nachforschungen, die leider mehr Verwirrung als richtige Ergebnisse bringen.

Zu Beginn des Buches werden die Rahmenbedingungen erklärt, so dass man später der Geschichte auch gut folgen kann. Ohne Voraberklärungen ist ein Einstieg in die Geschichte vielleicht nicht so leicht. Die jeweiligen Kapitel sind nicht zu lang, so dass sie angenehm zu lesen sind.

Am Anfang geht Riley jedem Hinweis nach. Die Autorin wächselt dann in der Erzählung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her zu wechseln. So erfährt man von Lisa, was damals wirklich passiert ist.

Zum Vorschein kommt eine Familiengeschichte, die sehr tragisch ist. Alle Familienmitglieder haben darunter sehr gelitten.

Gut nachzuvollziehen waren für mich die Handlungen und Reaktionen der jeweiligen Protagonisten. Auch der aufkommende Neid als die Besitztümer des Vaters nach dessen Tod aufgeteilt wurden, war sehr verständlich beschrieben.

Nicht jeder, der im Buch auftauchenden Charaktere, meint es gut mit Riley. Die einzelnen Charaktere sind authentisch beschrieben.

 

Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat mich unterhalten und der Schreibstil gefällt mir sehr .
Das Buch liest sich flüssig und ohne dabei unnötige in die Länge zu gehen.

 

4 von 5 Sternchen

Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fische

Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fische

Inhalt:

Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch Sensus Corvi ist kein normales Internat: Emma ist eine Emotionentaucherin und kann die Gefühle anderer Menschen spüren. Auch all ihre Mitschüler verfügen über besondere Gaben, was für Emma etwas gewöhnungsbedürftig ist. Der charismatische Aidan kann beispielsweise die Elemente beeinflussen – vor allem aber bringt er Emmas Gefühlswelt ziemlich durcheinander … Als plötzlich Jared, ein ehemaliger Schüler, bei Emma auftaucht und sie in das düstere Geheimnis einweiht, das hinter den Mauren des Internats lauert, gerät Emma zwischen die Fronten und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Eine Rebellion bricht los, die mehr ist als ein erbitterter Kampf. Und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!

 

Meinung:

„Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer ist ein fantastischer und auch spannender Auftakt der Reihe, der mich ziemlich neugierig auf zahlreiche, weitere tolle Stories der Autorin macht.

Das Buch war für mich so spannend, dass ich mit dem Anfang der ersten Seite, echt Probleme hatte, mit dem lesen des Buches aufzuhören. Da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.

 

Die Story wird aus der Sicht von Emma erzählt. Dadurch ist es wirklich einfach, sich in sie hineinzudenken und mit ihr die Geschehnisse mit zu erleben. Man weiß keinesfalls vielmehr als Emma selber und die Gefühle, die sie dabei empfindet, empfindet man automatisch mit. Man kann beim Lesen nicht wissen, wem man trauen kann und wem nicht. Man ist hin und her gerissen und es bleibt bis zum Ende unwissend und gerade dies ist interessant und prickelnd.

Dieser Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch enorm gut lesbar. Die Kapitel sind zwar ziemlich knapp gehalten, aber dies störte dem lesefluss keinesfalls. Ich dachte mir die ganze Zeit: Noch eine Textpassage, okay, nun wirklich bloß noch eine, und dann ein Weiteres usw. Man kann das Buch nicht oft aus der Hand legen.

Die Eigenschaften der einzelnen Personen sind ziemlich gut geschrieben. Als Leser hat man keine Probleme, sich in Emma hinein zu denken und sich vorzustellen, wie Emma zwischen den Charakteren hin und her gerissen ist.

 

Fazit:

„Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer war für mich ein fesselndes und spannendes Debütbuch, das mich persönlich neugierig auf weitere Werke der Autorin macht. Für mich ist das Buch eine klare Empfehlung.

Seelenlos, Fluch der Rauhnächte von Janine Wilk

Seelenlos, Fluch der Rauhnächte von Janine Wilk

Inhalt:

Nebel wabert über die Grabsteine des Greyfriars Graveyard und außer Lucy hält sich zu dieser nachtschlafenden Zeit niemand mehr auf dem Friedhof auf – eigentlich nichts Besonderes, schließlich wohnt sie hier. Auch an die Geistererscheinungen, die jeden ihrer Schritte zu beobachten scheinen, hat sie sich längst gewöhnt. Als sich jedoch merkwürdige Geistervorfälle häufen und sogar Besucher attackiert werden, wird es selbst Lucy mulmig zumute. Irgendetwas oder irgendjemand scheint auf dem Friedhof sein Unwesen zu treiben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Amelia folgt Lucy einer unheimlichen Spur, und was sie dabei herausfinden, lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren …

Meinung:

Das Cover gefällt mir besonders gut und hat mich gleich angesprochen. Es wirkt äußerst intessant, dunkel und es versprach allerhand Geheimnisvolles. Exakt, dieses bekommt der Büchernarr dabei auch.

Der Schreibstil von Janine Wilk ist einfach, unbeschwert und leicht. Genau das passende für diese Zielgruppe.

Das Geschehen ist unterschiedlich, spannend und schnelllebig. Vor allem aber ein bisschen geisterhaft und gruselig. Die Spannung hält sie das ganze Buch über durch und es kommen andauernd wieder neue Fragen, die ebenso schnell wieder gelöst werden. Das Buch hat erschreckende Wendungen und unvorhersehbare Situation, welche dem ganzen ein gewisses Etwas geben.

Das Handlungsschema hält durchaus auch witzige und lustige Szenen bereit, welche den Leser zwischendurch wieder aufatmen lassen.

Die Stimmung ist sehr gut dargestellt und hat mir durchaus gespenstisch, interessante Stunden beschert. Ich konnte diesen Nebelschleier und auch das Gruseln richtig fühlen und auf mich wirken lassen.

Die Protagonisten sind besonders einfühlsam beschrieben. Sie sind reizend und liebevoll. Ich konnte mit ihnen mitfiebern und es hat mir viel Spaß bereitet, ihre Geschichte zu verfolgen.

Diese Geschichte ist spannend und faszinierend, so dass man das Buch nur beschwerlich aus der Hand legen kann.

Fazit:

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Wer gerne etwas gruseliges mag, ist hier sehr gut aufgehoben